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Donau ahoi!
LEBEN AM FLUSS Europas zweitlängster Fluss hat nicht nur Musiker, Politiker und Versicherungsgründer in ihrem Wirken maßgeblich beeinflusst, sondern er lockt zunehmend immer mehr Menschen zwischen Deutschland und dem Schwarzmeerdelta an Bord.
Es ist nicht verwunderlich, dass die Engen und Weiten des Donautales auch für das breite Publikum interessant werden. Der Balkankrieg in den 1990er Jahren schränkte die Schiffbarkeit des Stromes enorm ein. An den Folgen der Kriegsereignisse laborierten Kroatien und Serbien noch lange. Erst seit dem Jahr 2005, als die zerstörte Brücke im serbischen Novi Sad wieder errichtet wurde, ist die freie Fahrt wieder möglich.
Und das beginnen die Besucher zu genießen. Schließlich begleiten beeindruckende Landschaften den Strom zu seiner Mündung: Vom Naturschutzgebiet Donauleiten in Bayern, über das UNESCO WeltkulturerbegebietWachau, den Nationalpark Donauauen, den Nationalpark Donau-Eipel in Ungarn,den kroatischen Naturpark„Kopacki rit“, zwei serbische Naturschutzgebietebis zum rumänischen Donaudelta.
Nicht nur Österreich allein weiß die Werte der Donaulandschaft zu nützen. Auch die anderen Anrainerstaaten fokussieren ihr Interesse auf den insgesamt 2880 Kilometer langen Strom quer durch Mittelosteuropa. Dabei hilft ihnen die von der Europäischen Union ins Leben gerufene Donauraumstrategie, aber auch die Reiselust der Menschen. In Zeiten, wo die Zahl der globalen Krisenherde zunimmt, besinnt man sich gern auf das Gute, das bestenfalls auch noch nah ist.
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