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Bonbons mit Stil
DIE UMWANDLUNG der ehemaligen Heller-Fabrik in einen architektonisch anspruchsvollen Wohnpark ist abgeschlossen.
Im vergangenen September hat der Wohnbauträger BUWOG auf dem Gelände der ehemaligen Heller-Zuckerlfabrik in der Davidgasse 79 in Wien-Favoriten das größte Bauvorhaben seiner Geschichte abgeschlossen. Der „Heller Park“ entstand im Spannungsfeld zwischen historischer Bedeutung, altem Bestand und moderner Wohnqualität als Gebäudeensemble mit Raum für Assoziationen.
Viele verschiedene Aspekte waren zu berücksichtigen: Denkmalschutz und Integration der alten Bausubstanz auf der einen, moderne Wohnkonzepte mit vielfältigen, individuell gestalteten Wohneinheiten und großzügigen Erholungsräumen auf der anderen Seite. Die Forderung architektonischer Qualität und gestalterischer Vielfalt musste mit der Optimierung der Wohnflächen, der Integration von Geschäftslokalen und einer überschaubaren Kostenstruktur in Einklang gebracht werden.
Ein vielschichtiges Projekt wie der Heller Park war auch für die Architekturpartner der BUWOG eine spannende Aufgabe. Die vier renommierten Wiener Architekturbüros querkraft architekten, Hermann & Valentiny, lautner +kirisits und Albert Wimmer realisierten fünf außergewöhnliche Bauteile, die durch Grünräume miteinander verbunden sind.
Bauteil A – „Am Platzl“
Im Anschluss an das Heller-Backsteingebäude haben die Architekten querkraft entlang der Inzersdorferstraße 34 Eigentumswohnungen geschaffen. Rankhilfen für Grünpflanzen schaffen ein grünes Wohngefühl mitten in der Stadt.
Bauteil B –„An der Promenade“
Architektonischer Blickfang der von den Architekten Hermann &Valentiny und Partner geplanten 57 Eigentumswohnungen inmitten des Heller Parks ist eine spektakuläre Wölbung des Gebäudes.
Bauteil C –„Das Passivhaus“
Das moderne Passivhaus der Architekten lautner + kirisits mit 87 Mietwohnungen liegt an der Gußriegelstraße. Geschäftsflächen im Erdgeschoß gewährleisten Nahversorgung. Großzügige isolierverglaste Veranden sorgen für lichtdurchflutete Räumlichkeiten, im Obergeschoß erweitern Dachterrassen den Wohnraum ins Freie. Architektonische Besonderheit sind drei verglaste Verbindungsstege des aus zwei miteinander verknüpften Baukörpern bestehenden Gebäudes.
Bauteil D – „Am Park“
An der Davidgasse hat der Architekt Albert Wimmer ein lichtdurchflutetes Gebäude mit 39 Eigentumswohnungen realisiert. Die Fassade der geräumigen Wohneinheiten zeichnet sich durch ein besonderes Farbkonzept in warmen Erdtönen aus.
Bauteil E – „Am Spitz“
Im Herzen des Heller Parks wurden ebenfalls von Architekt Albert Wimmer 22 Mietwohnungen realisiert. Sämtliche Wohnungen verfügen über lichtdurchflutete Räume und südseitige Loggien. Die Parklage rundet das Flair einer Ruheoase inmitten der Stadt ab.
Zahlen I Daten I Fakten
90 geförderte Mietwohnungen
112 geförderte und 37 freifinanzierte Eigentumswohnungen
Ein Officeloft
Ein Wohn- und Pflegehaus mit 265 Plätzen
6 Geschäftslokale
321 Stellplätze
Wohnnutzfl äche: 47.131 m2
Geschäftsfläche: 1.700 m²
Gesamtinvestitionskosten: ca. €122 Mio. (inkl. Wohn- und Pflegehaus)

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