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Modernisierungsschub für Bahnhöfe
Mit dem neuen Westbahnhof, dem Hauptbahnhof Wien und dem 2010 fertig gestellten Hauptbahnhof St. Pölten
setzen die ÖBB ihre Bahnhofsoffensive im Raum Wien und im angrenzenden Niederösterreich fort..
Mit der Um- und Neugestaltung des Westbahnhofs haben die ÖBB einen zentralen Verkehrsknotenpunkt Wiens auf den neuesten technischen und architektonischen Stand gebracht. Der Bahnhof wird zum multifunktionalen Raum mit optimaler Verkehrsanbindung und bietet Reisen, Shopping, Büros und ein Hotel. Seit Mitte September 2008 wurde dieser Bau aus der Nachkriegszeit bei laufendem Betrieb einer Modernisierung unterzogen.
Hauptbahnhof St. Pölten
Auch der Hauptbahnhof St. Pölten wurde bei laufendem Betrieb und unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes umgebaut. 28 Millionen Euro wurden für den vor etwas mehr als einem Jahr abgeschlossenen Umbau
des Bahnhofsgebäudes in die Hand genommen. Das historische Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1880 gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen der Bahnhofsarchitektur aus der Gründerzeit. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde der Innenbereich grundlegend umgestaltet und um eine moderne Einkaufspassage ergänzt. Eine helle, Licht durchflutete Halle, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Lifte und Rolltreppen machen das Reisen noch angenehmer.
Die Bahnhofsoffensive
Seit 2001 modernisieren die ÖBB im Rahmen der Bahnhofsoffensive ihre frequenzstärksten Bahnhöfe. Nach den Bahnhöfen Feldkirch, Innsbruck, Graz, Baden, Krems, Linz, Wiener Neustadt, Leoben, Wels und Klagenfurt läuft die Bahnhofsoffensive seit 2005 auch in Wien auf Hochtouren. Der Bahnhof Wien Heiligenstadt ist der zweite Wiener Bahnhof, nach dem Bahnhof Wien Praterstern, der im Rahmen der Bahnhofsoffensive komplett modernisiert wurde.
Weitere Projekte in Wien: der Westbahnhof, der Bahnhof Wien Meidling und der Hauptbahnhof.

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