40.000 Menschen sollen in aspern Die Seestadt Wiens im Jahr 2030 leben und arbeiten. (Rendering: schreinerkastler)

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Renaissance der Städte

INTEGRIERTE STADTENTWICKLUNG Wohn-, Freizeit- und Arbeitsqualität sind die Fundamente für ein richtiges Lebensgefühl. Nur wenn der richtige „Vibe“ in einer Stadt vorhanden ist, kann sie im internationalen Wettbewerb bestehen.

Eine Stadt ist nicht nur zum Arbeiten da. In ihr muss auch gelebt werden können. Wohn-, Freizeit- und Arbeitsqualität sind die Fundamente für ein richtiges Lebensgefühl. Nur wenn der richtige „Vibe“ in einer Stadt vorhanden ist, kann sie im internationalen Wettbewerb bestehen.

Binsenweisheiten? Nicht unbedingt, wenn man an so manche City, vorwiegend im außereuropäischen Raum denkt, die zwar untertags von Business People bevölkert wird, darüber hinaus aber wenig zu bieten hat. Die Wiener können sich glücklich schätzen: Ihre Stadt ist ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort.

Dass das so bleibt, ist auch der Industrie ein Anliegen. Für Georg Kapsch, den Präsidenten der Wiener Industriellenvereinigung, ist Wien in dieser Hinsicht in den letzten Jahren einen guten Weg gegangen. Es sei der Stadt gelungen, Zielgebiete wie das Messegelände, die Krieau, aber auch den Donaukanal oder das Gründerzeitviertel Westgürtel erfolgreich zu beleben und auszubauen, meint Kapsch. Bei Projekten wie dem Hauptbahnhof, dem Erdberger Mais, der neuen Wirtschaftsuniversität oder der Seestadt Aspern sieht der Industrielle Potenzial und damit verbunden Prestige, trotz vereinzelter Schwachpunkte wie fehlende oder unzureichende Anbindungen an den öffentlichen Verkehr.

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