„Mrs. Robinson“ von Pudelskern. fotos niels stoltenborg, hersteller / designer

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Schmankerl zum Aperitivo

KREATIVES ÖSTERREICH Die Ausstellung „Design Vision Austria“ während des „Salone Internazionale del Mobile 2011“ ließ vergessen, dass zwischen Wien und dem Designmekka Mailand 800 Kilometer liegen. Österreich mischt mit in der internationalen Designszene.

Der Deutsche Rat für Formgebung, junges Design aus Polen und Serbien, aus Israel und aus Belgien – sie alle präsentierte nsich im Rahmen des Fuori Salonein Mailand in den heruntergekommenen ehemaligen Fabriksgebäuden, die diesen unbestechlichen Bohemien-Charme haben. Eine Art nationale Mikrodörfer, die scheinba rzur Tradition werden. In der Via Bugatti ,einer eher unscheinbaren Seitengasse der pulsierenden Via Tortona, sprach man österreichisch und zwar auf die ganz besondere Art. Die Austrian Design Party war nur der Auftakt einer glanzvollen Ausstellungswoche österreichischer Gestaltungstradition, an der Unternehmen genauso teilnahmen wie Designer und internationale Kreative, die mit einheimischen Institutionen eng zusammenarbeiten. So reihte sich etwa Pearson Lloyds Bürokonzept„Parcs“ von Bene an Wolfgang Joops Hochlehner„Harlem“ für die Neue Wiener Werkstätte, die Kommode „Mrs. Robinson“von Pudelskern nahm neben der Neuauflage des Universalmöbels„Enzi“ von MN*LSund PPAG Platz.

Während Sitzmöbel „Dune“von Rainer Mutsch und Pflanzgefäß „DuneCubik S“ von Martin Mostböck – beide ausEternit – die Gesellschaft von Philipp Brunis „Pinocchio“ für die Porzellanmanufaktur Augarten spannend fanden, hielt die Möbelgruppe High-Tech Low-Tec hFurniture des Designduos Walking Chair neben der Serie „Vindobona“ von Claesson Koivisto Rune ein Pläuschchen mit Thomas Feichtners „Vienna Teapot“, allesamt Kreationen für die Wiener Silber Manufaktur. Kurz und gut: Eine echt gute Melange.

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