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Sprung ins 21. Jahrhundert
Der von Karl Schwanzer 1958 entworfene Österreich-Pavillon für die Brüsseler Weltausstellung wurde 1962 als Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Wien eröffnet - jetzt erhält das von Adolf Krischanitz sanierte Architekturjuwel ein neues Profil.
Das Ziel einer „menschlicheren Welt“ verfolgte die Brüsseler Weltausstellung von 1958 – auch mit Architektur. So spricht man in Tschechien noch heute vom „Brüsseler Stil“: der Aufbruchstimmung einer Zeit, in der alles möglich schien. Dafür standen das Atomium, der Philips-Pavillon von Le Corbusier und Yannis Xenakis, der bundesdeutsche von Egon Eiermann und Sep Ruf, der halbringförmige der Tschechoslowakei und eben auch der österreichische, nach einem Wettbewerb entworfen von Karl Schwanzer. Auf nur vier Stützen ruhend, schien das aufgeständerte Obergeschoß über dem offenen Erdgeschoß zu schweben.
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