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Umbruch in der Banlieue
WONDERLAND, eine Plattform für junge europäische Architekten, veranstaltete im Pariser Vorort Saint-Denis einen internationalen Workshop zum Thema „Soziale Kohärenz“.
Die junge europäische Architektengeneration zeigte dabei über welch kreatives Potenzial sie verfügt.
Der nördlich von Paris gelegene Stadtteil Saint-Denis durchlebt zurzeit einen städtebaulichen Transformationsprozess. Der im Jahr 1846 eröffnete RER-Bahnhof (RER steht für Réseau Express Régional, das französische Vororte-Schnellbahnsystem) wird zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte ausgebaut mit zahlreichen neuen Wohn- und Bürogebäuden des nordöstlichen Vorstadtrings, der Banlieue von Paris. Dieses Viertel stellt ein ideales Labor dar, um innovative Ideen für ein besseres Zusammenleben in diesen mit sozialen Problemen kämpfenden Vororten zu entwickeln. Aus diesem Grund lud „wonderland“, ein in Wien beheimatetes Netzwerk junger europäischer Architekten, Teams aus Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden ein gemeinsam Konzepte zu entwickeln, um mit innovativen Ideen der angespannten sozialen Situation in der Pariser Banlieue entgegenzuwirken.
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