Ruché von Inga Sempé. (Ligne Roset)

city themen

Von Franzosen für Franzosen

STOLZ WAREN SIE ja schon immer, die Franzosen. Das können sie auch auf ihren Design-Nachwuchs sein.

Dank gezielter Förderung bekommen die Jungen ihre Chance. Und da sieht der einst so provokante Starck´sche Gartenzwerg-Hocker schon ein bisschen blasser aus.

Philippe Starck ist schon etwas in die Jahre gekommen und hat den Ruf des enfant térrible unter den französischen Designern verloren. Trotzdem: Der Lack ist nicht ab, sondern glänzt mit einer gewissen charmanten Patina eines Designers, der sich seit geschätzten drei bis vier Jahrzehnten bereits als Marke höchst erfolgreich durchschlägt. Doch die französische Palette hat noch mehr zu bieten und kann der italienischen fast das Wasser reichen. Pascal Morgue, Matali Crasset, Inga Sempé, Christophe Pillet oder der verstorbene Pierre Paulin schreiben und schrieben wichtige Kapitel der französischen Designgeschichte, ebenso wie François Azambourg, Patrick Jouin oder die Brüder Ronan und Erwan Bouroullec. Sie alle und noch einige andere machen die Grande Nation auch zur Grande Dame des Designs.

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